ParticleTensorAI® – Systemkonfigurationen

ParticleTensorAI® ist derzeit in zwei Systemkonfigurationen erhältlich: PTA1 und PTA2. Alle Konfigurationen nutzen denselben Ansatz der KI-basierten Analyse von Signalsequenzen. Die Systeme unterscheiden sich in optischer Messsonde, Steuereinheit und Anzahl der Detektorkanäle.

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ParticleTensorAI® – Systemkonfigurationen

PTA1 und PTA2 im Überblick

MerkmalPTA1PTA2
Optische MesssondeLSS1LSS2
SteuereinheitZEONIMEA
Detektorkanäle12 synchronisierte Kanäle
HardwareplattformBasierend auf der SQA1-PlattformBasierend auf der SQA2-Plattform
AuswertemethodenKI-basiert (Particle Tensors)KI-basiert (Particle Tensors)
SystemdetailsPTA1 entdeckenPTA2 entdecken
PTA1

PTA1 – Einkanal-Konfiguration

PTA1 kombiniert die optische Messsonde LSS1 mit der Steuereinheit ZEON und verwendet einen Detektorkanal. Die Rechenelektronik ist für die ParticleTensorAI®-Signalerfassung und die KI-basierte Tensoranalyse konfiguriert.

PTA2

PTA2 – Zweikanal-Konfiguration

PTA2 kombiniert die optische Messsonde LSS2 mit der Steuereinheit IMEA und verwendet zwei Detektorkanäle. Die aufgezeichneten Signale liefern zwei Kanäle zeitaufgelöster Lichtstreudaten für die ParticleTensorAI®-Analyse.

Gemeinsamer Auswerteansatz

Beide Konfigurationen nutzen eine KI-basierte Auswertung. Die aufgezeichneten Detektorsignale werden über ein definiertes Messintervall vorgehalten und als Particle Tensors angeordnet, die anschließend von einem für die Messaufgabe entwickelten KI-Modell analysiert werden.

Die Anzahl der Detektorkanäle bestimmt, wie viele optische Signalströme für die Analyse zur Verfügung stehen. Welche Konfiguration am besten geeignet ist, hängt von der Messaufgabe und den aus den aufgezeichneten Signalen benötigten Informationen ab. Der Nutzen jedes Detektorkanals muss für die vorgesehene Anwendung bewertet und validiert werden.

Auswahl einer Konfiguration

Die Auswahl einer Konfiguration beginnt mit der physikalischen Messfragestellung: dem Spray- oder Partikelsystem, den zu untersuchenden Eigenschaften, den verfügbaren Referenzdaten und dem zu entwickelnden und zu validierenden KI-Modell. Eine höhere Anzahl an Detektorkanälen liefert zusätzliche Signalströme; ihr Nutzen hängt jedoch von der Anwendung und den in diesen Signalen enthaltenen Informationen ab.

Das zugrunde liegende Analyseprinzip wird in der ParticleTensorAI®-Übersicht und auf den Seiten zum ParticleTensorAI®-Messprinzip erläutert.